Yorkshire Terrier: Die Rasse
Rasse, Züchtung, Entwicklung und Verbreitung des Yorkshire Terrier
Der Yorkshire Terrier ist eine Hunderasse, die inzwischen als britisch eingestuft wurde. Erstmalig gezüchtet wurde der Yorkshire Terrier in der gleichnamigen Grafschaft Yorkshire. Hier diente der Yorkshire Terrier der Bekämpfung von Ratten und Mäusen, war daher eher in ärmeren Wohnvierteln anzutreffen, in denen die Schmarotzer überwiegend zu finden waren. Die Anforderungen an den Yorkshire Terrier waren denen eines Jagdhundes ähnlich, er auf Kleintiere abgerichtet war. Folglich weist der Yorkshire Terrier einen kleinen und kompakten Körper auf, der in der Regel eine Gesamthöhe von 25 Zentimetern nicht überschreitet und auch bei einem Gewicht von etwa drei Kilogramm angesiedelt ist.
Der Yorkshire Terrier geht aus einer Kreuzung zwischen dem Paisley Terrier beziehungsweise der hieraus hervorgegangenen Abzweigung des Skye Terrier und dem Waterside Terrier hervor. Das Ziel der Zucht war der klassische Ratten- und Mäusebeißer. Im Gegensatz zu den heute verbreitet zu findenden Yorkshire Terriern wiesen die Erstzuchten noch eine kompaktere Körpergröße auf. Schnell nahm der Yorkshire Terrier dann seinen Weg vom Nutzhund der Weber, Bergleute und Fabrikarbeiter in ihren Wohnvierteln zu einem Statussymbol für die Reichen, wie es für viele Nutzhundrassen auch galt. Der Yorkshire Terrier nahm seinen Weg von den Straßen der Armenviertel auf die seidenen Kissen der Reichen, die den Hund aufgrund seiner geringen Größe schätzten.